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Gesundheitskurs mit Wei Ling Yi in der Jugendherberge Kiel

Gesundheitskurs mit Wei Ling Yi

Am 25. und 26. September halten Wei Ling Yi und/ oder das Wei Ling Yi Lehrerteam einen Gesundheitskurs.

Ort: Jugendherberge Kiel, Johannesstr. 1, 24143 Kiel; Zeit: Samstag: 14-19 Uhr, Sonntag: 11-16 Uhr; Info/

Anmeldung und evtl. Reservierung, Übernachtung Jugendherberge: Renate Cebulla: 0431/ 698157; Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

September

Jeden 1. Mittwoch im Monat (1.9.) finden in der Räucherei eine Livesession für AmateurmusikerInnen und Gästen und im Blauen Engel eine JazzSession statt, diesmal von dem Philipp Broda Quartett eröffnet. Eintritt frei. "Von Vivaldi bis Csárdás" ist das Motto eines Konzertes für Cello und Gitarre mit Ariana Burstein & Roberto Legnani (KulturForum).

Ellen (Prinz Willy, 2.9.) aus Dänemark und Schweden ist das aktuelle Soloprojekt von Jade Ell - Gesang, Akkordeon, Glockenspiel, Cello und Piano. Momentan arbeitet die Singer/Songwriterin an dem ersten Ellen-Album mit dem Titel "Mourning This Morning". Als Gäste wirken u. a. Petter Lindgard (Schweden) an der Trompete und Hörnern, Emeli Jeremias (Schweden) am Cello und Lisa Blaase (Dänemark) am Mikrofon mit. Eintritt frei. Die Band Jane Walton (Schaubude) hat sich nach einer längst vergessenen us-amerikanischen B-Movie Darstellerin aus den 50er Jahren benannt, deren extravaganter Schal sich bei einer Spritztour im Cabrio in den hinteren Speichenfelgen verfing und sie strangulierte. Tragisch, komisch und verstörend zu gleich, so wie der Sound und die Shows des unverwechselbaren Sextetts.

Pigor & Eichhorn (Pumpe, 3.9.), die anerkannten Erneuerer des deutschen Chansons, präsentieren sich in neuen Formation. Mit Baß, Gitarre und Schlagzeug rocken, swingen und rappen sie sich an die wunden Stellen der zeitgenössischen Befindlichkeiten heran. Dabei wird den Kevins dieser Welt ebenso genüßlich eingeschenkt wie maulenden Rentnern, unfähigen IT-Entwicklern oder bedienungsunwilligen Wurstverkäuferinnen. Und wenn sich der Meister des Salon HipHop Martin Heidegger vorknöpft, wird Philosophie tanzbar. Der dänische  Singer/Songwriter Jacob Faurholt (Prinz Willy) aus Dänemark bietet allen Fans von Bright Eyes und Nick Cave auf seinem dritten Longplayer "Are you in the mood for love?" atmosphärischen Folkpop. Eintritt frei. 2nd District (Schaubude) lieben den Punk'n'Roll a la Buzzcocks, Hanoi Rocks, Sex Pistols und den NewYork Dolls. Als Support ist Terminal angekündigt. Und Wolf Maahn & Band (Bordesholm, Savoy-Kino), der Deutschrock-Desperado der Achtziger, mixt gerne Stile wie Rock, Reggae, Blues oder Jazz und präsentiert sein neues Album "Vereinigte Staaten". Im Vorprogramm spielt Merlot (3.9.).

 

Sarsaparilla (Prinz Willy, 4.9.) aus Philadelphia und Berlin ist ein Projekt des Singer/Songwriters und Gitarristen Brandon Miller. Folkwalzer, Balladen und Garageen Punkblues. Entritt frei. Ton Steine Scherben hat den deutschsprachigen Rock geprägt, den Punk vorweggenommen und der Neuen Deutschen Welle kräftige Impulse eingegeben. Wohl keine deutschsprachige Band ist bis heute so oft gecovert worden, von Wir sind Helden, Freundeskreis, Fettes Brot, Marianne Rosenberg, Echt u.a. Lyrik und Musik waren durch die  Hoffnung auf Veränderung geprägt. Als Ton Steine Scherben Family (Pumpe) sind die Musiker der Scherben seit 2004 wieder in verschiedenen Besetzungen unterwegs. Den Abend eröffnet Please dont feed in der Besetzung zwei Gitarren, Kontrabaß und Schlagzeug. Und die fünfköpfige Berliner Formation Bassa (Kirchbarkau) lädt zu Tango, Bossa, Flamenco, Vals, Milonga und kammmermusikalischem Jazz (4.9.).

Am 5.9. präsentiert der Kieler Akkordeonist Jens-Peter Geuther um 15.30 Uhr im Hof Akkerboom typisch französische Akkordeonmusik - Musettemusik. Pistol Pete's Dinosaur Truckers (Subrosa) spielen ausschließlich selbstgeschriebene Songs mit Texten über die dunkleren Seite des Lebens. Ihre traditionelle, nordamerikanische Musik ist rau und kantig, mit Gitarre, Banjo, Mandoline, Lap Steel Guitar und Kontrabaß instrumentiert. Folk, Pop, Rock und Independent bilden die musikalische Basis für die großartigen, poetischen Texte der australischen Wishing Well (Prinz Willy).

Immer am ersten (6.9.) und dritten Montag im Monat trifft sich das Statt-Quartett und spielt Jazz im Statt-Café. Jens Tolksdorf (Saxophon), Axel Riemann (Piano), Wolfram Nerlich (Baß) und Peter Weise (Schlagzeug) laden sich dazu immer wieder neue Gäste mit ihren Instrumenten ein. Eintritt frei. Die Real McKenzies (Schaubude) sind eine Folkpunk-Band schottischer Herkunft aus Vancouver in Kanada. Während ihrer Liveshow tragen sie Kilts, Kniestrümpfe (hoses) und Felltaschen, sprich Sporran. Die Musik von my sister grenadine (Prinz Willy, 7.9.) ist das Singer/Songwriting. Eintritt frei. Und in Hamburg spielen Eels (Große Freiheit 36).

Der 9.9. bietet uns ein Konzert von Ocean Versus Daughter aus Prag im Prinz Willy (Eintritt frei.), von der schon seit langem in Hamburg lebenden, aus New York stammenden Singer/Songwriterin Eva im KulturForum, die mit akustischen Gitarren, Percussions und Baß Songs von ihrem Album "Bittersweet Sessions" vorstellt, und von Hokus Pokus in der Schaubude, deren Musiker alle Absolventen der State University of Londrina im Fach Musik waren und live Blues, Soul und Experimentelles mit Rock'n'Roll vermischen.

Am 10.9. findet in der Traum GmbH das diesjährige Landesfinale des bundesweiten Local Heroes Band Contest 2010 statt. Die Vorrundensieger sind Desert Daemon aus Flensburg, Lydecker und Farbe Lila aus Kiel sowie One Deal A Day aus dem Großraum Hamburg. Der Gewinner zieht ins Bundesfinale am 6.11. in Magdeburg ein. Danach geht es zum ersten Europafinale in Ungarn. Die Kneipe der Hansa48 lädt zu Konzert #16 mit der Irish Folk Nachwuchsband Sominka aus Kiel. Hervorgegangen ist die Band 2006 aus dem Jugendfolkworkshop auf Hof Akkerboom. Jeden ungeraden Monat im Jahr bietet Stromschlag ein paar Liveacts im Roten Salon der Pumpe, diesmal mit Echoes of Devastation (Death Metal/MS), Skardus (Black Metal/KI) und Mental Rape (Thrash Metal/RD).

Welche Konzerte bietet uns der 11.9.? Das Jazzduo Schorro-Enzian (Statt-Café) um die Schweizerin Simone Schorro, die Stücke komponiert und Akkordeon spielt, und die Kontrabassistin Hendrika Entzian tritt rein akustisch auf. Stimme, Baß und experimentelle Loopgeräten erzeugen zusammen einzigartige Klänge. Eintritt frei. Traditionelle Instrumente, gepaart mit Sampling, Soundeffecten, Beats und elektronischen Klangmanipulation, daraus setzt sich die Musik der dänischen Formation Valravn (Pumpe) zusammen. Die Eigenkompositionen sind meistens traditionelle Folksongs, manchmal auch vom Rock, Ambient und Gothic beeinflußt und in unterschiedlichen Sprachen (Dänisch, Färöisch, Isländisch) gesungen. Das Duo Tim Lothar & Salossi (Lutterbeker) liebt den Acoustic Roots und den authentischen Mississippi-Blues. Tim Lothar aus Dänemark singt und spielt die eine Gitarre, Salossi aus Deutschland die andere, aber auch die Fiddle und Harp. Neben Klassikern reichen die Beiden auch eigene Kompositionen. In der Alten Schmiede in Barmissen gibt es einen Empfang mit Konzert. Magda Sorour liest Krimis und Gedichte aus eigener Feder und Daniel Sorour spielt Klassisches und Improvisationen auf dem Cello. Und im Hademarscher Jazzladen im Kloster tritt Lillian Boutté aus den USA mit ihrer Band und der Gastsängerin Denise Gordon aus Großbritanien auf. Viele Spielarten des Jazz, Souls, Rhythm & Blues und Gospels werden dargeboten (11.9.).

Am 12.9. findet bereits um 11 Uhr im Kieler Schloß das 1. Philharmonisches Konzert der neuen Spielzeit statt. Auf dem Programm stehen Werke von Kaiser-Lindemann, Schumann und Schostakowitsch. Im Subrosa ist die Songwriterin K.C. McKanzie zu hören, die fröhliche Melancholie und intensive Leichtigkeit verbindet - scheinbar unvereinbare Gegensätze. Sie spielt ihren eigenen Stil aus Americana und Folk. Die eindringlichen Texte handeln von Liebe und Verzweiflung, Verlangen und Lust (12.9.).

 

Im Kieler Schloß wird am 13.9. abends das 1. Philharmonisches Konzert wiederholt. Und das Statt-Café präsentiert die Folkbühne zur Darbietung von zwei oder mehr Stücken. Eintritt frei.

20 Jahre Ganz Schön Feist (Pumpe, 14.9.). Die drei kreativen Köpfe präsentieren auf ihrer Yellow From Egg Tour das Beste - Popacappellacomedy. Ein Muß für alle Freunde von gesungenem Sprachwitz, von großartigen Stimmen und außergewöhnlichen Instrumenten.

Bernd Ahlert & Michael Dossow (KulturForum, 15.9.) spielen sonnige Musik aus Kuba, Südamerika, Spanien und Italien für zwei virtuose Gitarren. PI_chiffren veranstaltet zusammen mit der Kunsthalle zu Kiel in den dortigen Räumen ein Konzert im Rahmen der Ausstellung "See History 2010. Art & Science." Dargeboten werden zeitgenössische Werke von Gordon Kampe, Michael Hirsch, Juliane Klein, Sidney Corbett und Peter Gahn. Für das aktuelle Projekt von Touch! Don't Touch! haben einige der interessante KomponistInnen neue Werke komponiert. Zwischen den Stücken erklingen die so genannten Smartcards, Improvisationen, die mit dem Material der zuvor gespielten Kompositionen arbeiten (15.9.).

Die Songs des seit fünf Jahren in Berlin lebenden, neuseeländischen Sängers und Songwriters Mathew James White (Hansa48, 16.9.) erinnern an Jack Johnson, Calexico und Finn Brothers. Der Automat aus Berlin (Prinz Willy) gibt nur mit Gitarre und Rhytmusgerät Konzerte. Seine musikalischen Vorbilder sind Funny van Dannen, Bob Dylan, Kraftwerk, AC DC mit Bon Scott und die Beatles. Eintritt frei.
Das Cecile Verny Quartett (KulturForum) spielt vor allem französische Chansons, Jazzstandards sowie berührenden Blues und erzählt dabei interessante Geschichten. Und Fundamental aus Belgien (Schaubude) lassen sich von Strike you down begleiten (16.9.).

Am 17.9. sollten alle, die Bands wie Bad Religion oder The Offspring lieben, in die Alte Meierei gehen, wo die Burning Heads melodischen Punkrock, Hardcore und Dubreggae sowie La Societé Elle A Mauvaise Haleine Anarchopunk mit gesellschaftskritischen Texten spielen. Beide Bands kommen aus Frankreich. Mehr dazu ist in der Rubrik "Präsentationen" nachzulesen. Zu Schall und Rauch (Schaubude) gehören heute der Trommler Christian "Crischi" Belau, jahrelang bei den Tears for Beers, der Bassist "Claus" Claudius Carstens, Kopf des Labels Plattenmonster, Tontechniker, Produzent und Solokünstler, der Gitarrist "Jewu" Jens-Uwe Wendt, auch bei Elope, der Twang Gang und den Wanted Men in Black tätig, sowie die beiden Rapper, Texter und Frontmänner "Seba" Sebastian Richter und "Niler" Nils Tietgen. Der Songwriter Alex Kirby (Prinz Willy) bestreitet seine Konzerte nur mit einem Mikrofon, einer akustischen Gitarre und einer Harmonica. Eintritt frei. Die Turner Hendricks Group (KulturForum) spielt ausschließlich Eigenkompositionen, in denen sie die unterschiedlichsten Stile wie NuJazz, Rock oder vom Drum'n'Bass vereint. Und bei Dan (Lutterbeker) trifft feine irische Musik auf deutsche Folkmusik, unbändige Spielfreude auf Virtuosität und vielschichtige Arrangements. Drei einfühlsame, authentische und charmante KünstlerInnen mit Fiddle, Akkordeon und Gitarren (17.9.).

Das Quintett Ritmo Loco (Statt-Café, 18.9.) um den Bandleader Stephan Pareigis am Klavier und dem Saxofonisten Stefan Seidel spielt Jazzklassiker von Dizzy Gillespies sowie neuere Kompositionen eines Paquito de Rivera. Hinzu kommen Eigenkompositionen und ungewöhnliche Neuarrangements. Der Bassist Wolfram Nerlich und Bastian Bruchmann am Schlagzeug beweisen eindrucksvoll, daß man nicht unbedingt ein über achtzigjähriger Zigarrenraucher sein muß, um mit kubanischem Groove das Publikum zum Mitwippen zu bringen. Eintritt frei. Im Prinz Willy geben illute aus Berlin und Argentinien ein Gratiskonzert. Die Indian Summer Blues & Rock Night in der Räucherei bestreiten die drei Kieler Bands Acoustic Guerillas (Rockmusik), AshBone (Gitarrenrock) und den Shuff'lizers (Blues, Shuffle). Im Weltruf lädt der Hamburger Revolver Club zu einem Reeperbahnfestival Warm-Up. Dazu werden Indie, Wave, Britpop und Shoegaze gereicht sowie Freikarten für das Festival verlost. Im Roten Salon der Pumpe präsentiert Knott um Frontfrau Maria das neue Album "Tonight". Rockig, tanzbar, lustig, locker. Außerhalb von Kiel, in den Räumen der Villa Wachholtz in der Brachenfelder Straße 69 in Neumünster, führt White Man Sleeps afrikanische Werke für Streichquartett, Pygmäenflöte und Sanza auf. Ein Konzert im Rahmen der Ausstellung "Romuald Hazoumè. My Paradise - Made in Porto Novo". Dabei geht es nicht um das Kopieren abendländischer Standards, auch nicht um leichtfertige Adaption, sondern um authentische Setzungen, die selbstbewußt europäische Traditionen integrieren. Und im Lutterbeker stellt die Pianistin Andrea Reichhart mit frischer, außergewöhnlicher Stimme Neues aus der deutschen Jazzszene vor. Sie beeindruckt mit eigenen Kompositionen, komplexem Songwriting, melodiösen Strukturen, Ausdrucksstärke, Wärme, virtuosem Jazzgesang und persönlichen Texten (18.9.).

Am 19.9. spielt die kleinste Boyband der Welt two blon.de im KulturForum wieder Klassiker und Schlager auf ganz eigene Art sowie der Singer/Songwriter Ken Nash aus Prag im Prinz Willy Antifolk oder satirischen Folk. Eintritt frei.

Beim Blauen Montag im Blauen Engel am 20.9. spielt Liz Green aus England Pop, unterstützt von Stuart Eastham am Baß. Ihre Stimme ist zeitlos, mühelos, eigenwillig und wunderschön. Bei Jazz im Statt-Café musiziert das Statt-Quartett das zweite Mal im September mit Gästen. Eintritt frei.

Die D'n'A-Group aus New York (KulturForum, 21.9.) sind der Saxophonvirtuose David Milzow, der Gitarrenmagier Kym Hatton, der Drummer Julian Külpmann und der Bassist Sebastian Hoffmann. In ihren Eigenkompositionen, die der Improvisation genügend Raum lassen, trifft Jazz auf HardRock und Heavy Metal. Wen wundert es, daß die erste CD gleich im renommierten Peppermintpark Studio von Mousse T. aufgenommen wurde. Ein Muß für alle Jazzfans.

Karoline Kmieciak aus Kiel (Prinz Willy, 22.9.) ist eine Singer/Songwriterin mit Charakterstimme. Mit minimalistischer Klavierbegleitung präsentiert sie melancholische Popmusik und Coversionen von Cat Power, Alicia Keys und Travis. Eintritt frei. "Something Like Reality" ist der Titel des siebten Albums der in Thüringen geborene Sängerin Lyambiko (KulturForum) mit tansanischen Wurzeln.  Eigenkompositionen und außergewöhnliche Interpretationen aus Jazz, Soul und Pop. In der Schaubude geben City Light Thief und Thoughts Paint The Sky aus Essen Konzerte. Und auch in der Pumpe ist Livemusik zu hören. Das schwedische Duo Johnossi stellt sein drittes Album "Mavericks" vor. Feinste Indiemusik. Eingeleitet wird der Abend von Moto Boy, ebenfalls aus Schweden (22.9.).

Himalaya (Prinz Willy, 23.9.) aus UK, USA und Berlin lieben Pop und Klassik, die Falsettstimme, Klangkaskaden und virtuose Gitarren. Eintritt frei.

Viel Livemusik bietet uns der 24.9. Robbin Thompson aus den USA (Hansa48) hat schon die Bühne mit Bob Dylan, Bonnie Raitt, Crosby, Stills & Nash, Bruce Hornsby geteilt. Accoustic Rock und Americana. Der Singer/Songwriter Joseh aus Hamburg (Statt-Café) stellt Songs aus den letzten fünf Alben vor. Urbane Poesie über Wut, Trauer und Hoffnung, Ohrwürmer sowie Folk. Eintritt frei. Erik Penny aus LA und Berlin (Prinz Willy) singt mit starker, leicht angekratzter Stimme. Eintritt frei. The Great Bertholinis (Schaubude) bieten Pop, Polka, Varieté, Melancholie, Banjo und Trompete. Der große Rock'n'Roll Zirkus eben. Und außerhalb von Kiel laden Eric Bibb & Big Daddy Wilson (Kellinghusen, Ulmenhofschule) zu Rhythm & Blues, Gospel, Country und Folk (24.9).

Auch am 25.9. ist das Liveprogramm vielfältig. Goldrausch um Sängerin Silja präsentiert feinsinnigen Pop mit deutschsprachigen Texten im Neuen Studio. Das irischen Duo Fairing spielt im Hof Akkerboom. Die zwei immer höchst geschmackvoll gekleideten Herren Mäkkelä's Trash Lounge & Clark Nova aus Berlin und Finnland reichen im Prinz Willy Lofi-Blues, Pop und Country. Eintritt frei. Paula am Meer ist im Cafe Zebra mit Filmen, Collagen und Livemusik zu Gast. Eintritt frei. Und im KulturForum werden die Interkulturelle Wochen 2010 mit einem Afrika Abend eröffnet. Geboten wird ein mitreißendes Programm aus traditioneller Musik, Tanz, Maskenschauspiel und Akrobatik, afrikanischem Kunsthandwerk sowie afrikanischen Speisen und Getränken (25.9.).

Bereits um 11 Uhr und um 12.30 findet am 26.9. das 1. Kinder- und Jugendkonzert (Opernhaus) der neuen Spielzeit statt. Eine Szene aus La Bohéme wird inszeniert. Holmes aus Schweden (Prinz Willy) machen melancholisch epische Musik. Für die Freunde von Tim Buckley, Magnolia Electric Co. Wu-Tang Clan oder die frühen Cure und Lambchop. Eintritt frei. Und in der Hamburger Laeiszhalle gibt Wilco ein Konzert.

Anna Haentjens (KulturForum, 28.9.) nennt ihr neues Programm "Ich weiß nicht, warum ich so bin" - die Welt des Joachim Ringelnatz in Liedern und Texten. Berühmt wurde der dichtende, malende, zeichnende und vortragende Matrose mit seiner Nonsenslyrik und als zeitkritischer Satiriker. Wer kennt nicht das schrullige Seemannsgarn von "Kuttel Daddeldu", die herrlich skurrilen "Turngedichte" oder die aufmüpfigen Verse im "Kinderverwirrbuch"? Anna Haentjens wird dabei von Sven Selle am Klavier begleitet. Und ins Prinz Willy kommen The Alma Church Choir aus Berlin und in Düsseldorf und die Klangkünstlerin Lina Paul aus Berlin. Entspannender Ambientfolk. Eintritt frei.

Elke Heidenreich moderiert am 29.9. im Kieler Schloß die Veranstaltung Ein Traum von Musik. Stereokultur präsentiert im Weltruf James Yuill aus Großbritanien. Zu hören gibt es beatverstärkten Gitarrenfolk, Laptopklänge, vorsichtige Melodien, Elektrogewitter, Beats und Loops, Pop und kaum noch in Songstrukturen verhafteten Elektro. Bei der JazZzeit im KulturForum versammelt der Vibraphonist Florian Poser in seinem Jazzprojekt Brasilien Experience einige der besten Musiker der New Yorker Brazilian Jazz Szene um sich - Portinho am Schlagzeug, Gustavo Bergalli an der Trompete, Klaus Mueller am Piano und Itaiguara am Baß. Die Musiker kommen aus Brasilien, Argentinien, den USA und Deutschland. Hinter Bischler (Prinz Willy) steht Patrick Bischler aus Darmstadt. Seine eigenen Lieder mit deutschsprachigen Texten präsentiert er ganz nach Liedermacherart schlicht mit Gitarre und Gesang. Eintritt frei. Zu den The DeRellas (Schaubude) gehören Robbie von den ehemaligen Vibrators und Timmy von den Glory Strummers. Ihre Musik ist eine Mischung aus rotzigem Punkrock und klassischem Rock'n'Roll (29.9.).

 

Der letzte Septembertag, der 30.9., bietet noch einmal eine Reihe von interessanten Konzerten. Die Singer/Songwriterin Eva Hillered aus Schweden (Prinz Willy) mischt mit lebendiger Stimme schwedische und amerikanische Volksmusik. Eintritt frei. Zum 35. Jubiläumsjahr präsentieren die Liederjans (KulturForum) verjüngt Folk, Chansons, Kabarett, Comedy und Dummtüch, witzig mit Tuba, Akkordeon, Bouzouki, Mandoline, Saxophon, Singender Säge und Teufelsgeige instrumentiert. Himmel, Hölle, Heuchelheim.  Bei JazzLive (Blauer Engel) macht das JazzFunk Quintett Mo' Blow aus Berlin Halt. Gifts from Enola (Schaubude) aus Harrisonburg in den USA sind bekannt für fein abgestufte Gitarrenmusikt, angereichert mit Postrock- und Hardrockelemente. Der Singer/Songwriter Jasper (Pumpe) wurde durchs Internet bekannt. Mit seinem neuen Album beweist der 23 jährige Emdener, daß gute Songs noch immer gefragt sind. Und wer reisen mag, kann zum Monatsende Goldfrapp im Hamburger Docks besuchen.