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Immer am ersten (1.3.) und dritten Montag im Monat spielt das Statt-Quartett im Statt-Café - Jens Tolksdorf (Saxophon), Axel Riemann (Piano), Wolfram Nerlich (Baß) und Peter Weise (Drums) - mit immer wieder neue Gäste und ihren Instrumenten Jazz. Eintritt frei. Im Prinz Willy (Lutherstraße 9) sorgt The Jumpin' Quails aus der Turiner Undergrundszene für Beat, Garagenrock und Surfmusik. Eintritt frei.

Am 2.3. stehen zw
ei Bands auf der Bühne der Schaubude, zum einen Adam Bomb aus den USA, die bereits 1984 ihr erstes Album »Fatal Attraction« veröffentlichten und die seitdem mit Metallica, Chuck Berry oder Johnny Thunders zusamen auftraten, sowie The Holstones aus Heide, die den Rock'n'Roll auf den Punkt bringen, angereichert mit Einflüssen aus dem klassischen 70er Jahre Heavy Rock, Stoner- und Bluesrock. Das Liedermacherduo Spieltrieb (Prinz Willy) aus Oldenburg sind zwei junge Leute, die mit Ernsthaftigkeit und Humor melodisch-dynamischer Klampfenpop präsentieren. Eintritt Frei. Und im Hamburger Hafenklang bringt der Nordrid Iceland Express Musik Klub wieder große KünstlerInnen der kleinen Insel auf europäisches Festland, diesmal Seabear aus der Hauptstadt Reykjavik, Hudson Wayne, Lay Low, Mammút, Disa, For A Minor Reflection, Kira Kira, Gus Gus u.a. (2.3.).

»Ein guter Song sollte die Gefühle ansprechen und dabei den Geist nicht beleidigen«, sagte Joni Mitchell. Dieser Satz ist das Motto von Stefanie Hempel (Prinz Willy, 3.3.). Ihre Texte handeln von (Liebes)Beziehungen, Erwartungen,  Enttäuschungen, vom Versuchen, Scheitern und Fallen. Ungewöhnliche Coverversionen von John Lennon, Joni Mitchell oder Björk. Eintritt frei.

Norddeutschland ist längst nicht mehr so prüde wie einst gesagt. So versucht das 3ecksperiment (Schaubude, 4.3.), dem Moin Moin Einhalt zu gebieten und mit HipHop, Reggae, Dancehall, Funk, Ska, Rock, Pop und   Drum'n'Bass zu überzeugen. Tidemore (Prinz Willy) ist die Band der Brüder Matthias und Andreas aus Berlin. Mit ihren beiden Gitarren und Stimmen erschaffen sie Songs voll mitreißender Schönheit und stiller Zärtlichkeit. Eintritt frei. Nach Ihrem großartigen Support bei Subway To Sally beschreiten Mono Inc. (Pumpe, Roter Salon) jetzt Solopfade. Melancholischer Rock. Als Support bietet Mina Harker vom Gothicsound geprägte Musik (4.3.).

Eine Reihe von interessanter Konzerte bietet uns der 5.3. In der Räucherei  findet das 12. traditionelle Internationale Kieler Blues Festival statt, das im Februar wegen Schnee abgesagt wurde. Es spielen Mariëlla Tirotto & The Blues Federation aus den Niederlanden, die mit ihrem Jazzalbum »Stranger« bekannt wurde und heute einen Mix aus Pop, Rock, Blues, Funk, Soul und Jazz bietet, Jessy Martens & Jan Fischers Blues Band aus Hamburg, Reverend Rusty & The Case aus den USA und Deutschland, Bluesm@il, die den traditionell gespielten Blues lieben, sowie Louisiana Red, einer der wenigen noch aktiven afro-amerikanischen Musiker der unmittelbaren Nachkriegszeit ist . Er spielt nicht einfach nur den Blues, er lebt ihn durch seine Gitarre und seinen Gesang. Die musikalischen Vorbilder des britischen Troubadours Jack Stafford (Prinz Willy), heute in Amsterdam lebend, sind Ray Davies und Elvis Costello. Eintritt frei. Henri Parker (Subrosa) ist ein Hamburger Singer/Songwriter, der eigentlich bei den Diane Parker's little Accidents aus Kiel singt und Gitarre spielt. Musikalisch verwandt mit neuen Songwritern wie Tim Barry und Austin Lucas. Stoy Ke Trino (Pumpe) aus Barcelona lieben Rumba, Latin Ska, Punk, Reggae, Rock und die Straßenrumba Callejera (5.3.).

The Beat Goes On präsentiert im Rahmen der Nacht der Clubs Sounds of the Heroes (Hansa48, 6.3.). Ende der 60er gehörten sie in Kiel zu den Lokalmatadoren und trennten sich dann für einige Jahrzehnte. In der Zwischenzeit erlernten sie Berufe oder wanderten aus, besetzten Häuser oder trieben sich in der Politik herum, gründeten Familien oder Firmen und wurden dann letztendlich alle seßhaft. Nun spielen die sechs vielbeschäftigten Männer wieder Songs von den Stones, Beatles, Kinks, Clapton, Who, Deep Purple, Dire Straits, Police, Queen oder U2. Die vier jungen Herren von Supermutant (Schaubude) erzählen Bordsteingeschichten. Als Vorgruppe klingt Frau Potz aggressiver als Captain Planet und schneller als Turbostaat. Stephen Burch alias The Great Park (Prinz Willy) wurde im Süden von England geboren, verbrachte jedoch den größten Teil seines frühen Lebens damit, herum zu reisen, bevor seine Familie sich im ländlichen Irland niederließ. Charakteristisch für seine Musik sind die klassische Akkustikgitarre und das Klavier. Soul, Funk und R'n'B präsentiert das Gesangstalent Joy Smith mit Band (Blauer Engel), auch Black Music genannt. In der Reihe »New voices, New faces« reichen Captain Capa (Weltruf), verkappte Hillbilly Köpfe, elektronische Tanzmusik mit etwas Pathos, Pop, harten Beats, fiesen Bässen und der richtigen Portion Gitarre. Der Lunaclub bietet ein Doppelkonzert mit Herrenmagazin und Fuck Art, Let's Dance aus Hamburg. Die Jungs der A-cappella-Gruppe High Five (Statt-Café) aus Baden-Württemberg sind jung, unbekümmert, voller Elan und frischem Groove. Vor und nach dem Konzert präsentiert das Funk Kombinat Kiel eine reizvolle musikalische Mischung aus Funk und Jazz. Am Schlagzeug wirkt Boris Ehlers, an den Percussion Sönke Liethmann und am Baß Florian Eichstädt. Bei Melodie und Akkord ergänzen sich Matthias Schmidt an der Gitarre und Stephan Dettmers an der Hammond B3. Und wem alles zu kektisch in der Nacht der Kieler Clubs ist, kann zu einem Cellokonzert mit Wolfram Huschke ins Savoykino in Bordesholm fahren (6.3.).
 
Um um 11 Uhr lädt das Opernhaus am 7.3. zum 2. Kinder- und Jugendkonzert und Cinderella's Rockefellas zu einem Oldiekonzert in den Lulturladen Leuchtturm. Abends spielt das Trio Cara Vie Tango Nuevo, Musette und Gypsy Jazz im KulturForum. Spielfreudig, experimentel, vielseitig, lebendig und überraschend. Im Prinz Willy reicht der Singer/Songwriter Thomas Kess aus Karlsruhe mit Akustikgitarre und rauchig-rauer Stimme Country und Punk.

Zu Folk spezial im KulturForum kommt am 8.3. die nordirische Singer/Songwriterin Fil Campbell. Mit kraftvoller und zugleich einfühlsamer Stimme singt sie sowohl eigene Lieder als auch traditionelle Melodien. Die Künstlerin ist inspirierender Teil der irischen und britischen Folkszene. Anschließend öffnet im Statt-Café die Folkbühne, auf der alle  - seien es SolistInnen, seien es kleine Formationen oder Bigbands - etwas aus der Welt des Folks und der Singer/Songwriter darbieten können. Je nach Andrang können 2-3plus Stücke gespielt werden. Zwischen den Acts kann mit der Sessionband musiziert werden. Eintritt frei.

Am 9.3. geben Georg Schroeter & Marc Breitfelder auf ihrer Sugar & Spice Tour ein Blueskonzert im KulturForum. Im Gepäck haben sie ihre neue CD »Sugar & Spice«, auf der sie zusammen mit 14 Gastmusikern zu hören sind.

Als vor über 20 Jahren Pablo Ardouin (Subrosa, 10.3.) als junger kritischer Liedermacher Asyl in Deutschland suchen mußte, da war an eine Rückkehr nach Chile, die sein Leben gekostet hätte, nicht zu denken. Bei allem Ernst seines politischen Engagements und der Tiefe seiner Lieder ist er doch ein humorvoller Erzähler mit einem unerschöpflichen Vorrat an Liedern und Geschichten aus Chile und dem spanischsprachigen Amerika. In seinem 2010 in Chile veröffentlichten Buch »Tiefflug und Besenhiebe, Geschichten eines Chilenen in Deutschland« bietet er eine Auswahl von Erzählungen und Geschichten über zwei aufeinander stoßenden Kulturen - Buchpräsentation und Konzert.

Nils Wülkers (KulturForum, 11.3.) neues Jazzprogramm trägt den Titel »6«, was eine Anspielung auf die Zahl der Musiker auf der Bühne, die Alben des Startrompeter und der Titel seiner neuen CD ist. Die Stücke sind pragmatisch, prägnant und unprätentiös. Es groovt, funkt und rockt. Auch im Blauen Engel gibt es an diesem Abend Jazz zu. Das Hamburger Trio Theresa bewegt sich stilistisch zwischen zeitgenössischen Jazz, brasilianischer Musik und swingendem Mainstream und Tina Jäckel besticht mit einem warmen Gitarrensound. Einen Gang härter ist die Musik der Murderburgers (Schaubude) aus Glasgow in Scotland, die von den Ramones, Screeching Weasel, Queers und Lillingons beinflußt sind. Begleitet werden sie von The Dangerfields aus Belfast in Nordirland, die den Rock'nRoll lieben (11.3.).

Celtic Ring (Hansa48, Kneipe, 12.2.) besteht aus sechs Musikern, die auf zahlreichen Instrumente wie Akkordeon, Geige, Drehleier, Bouzouki, Uilleann Pipes, schottischem Dudelsack, Schäferpfeife, Flöten, E-Baß, Djembe und Schlagzeug Folkmusik aus verschiedenen Regionen mit Rockelementen zu einer explosiven Mischung zu vereinen. Im Prinz Willy spielt die Songschreiberin, Gitarristin und Bassistin Janina von und zu widerborstige und kantige Songs. Im Vorprogramm bietet der Kölner Kriss HipHop auf der akustischen Gitarre. Und in der Pumpe spielen einerseits das Kieler Bandprojekt The Punchline Reggae featuring Rasmatazz im Saal sowie die Gruppe Wala Aboloo aus Ghana und anderseits auf dem monatlichen Stromschlag-Konzert die Metalbands Last Fortress aus Kiel, Baalmoral aus Lüneburg, Downswitch aus Dänemark und Subsonic Metal im Roten Salon.

2008 und 2009 kam an Jennifer Rostock (Pumpe, 13.3.) niemand vorbei. Nun ist sie zurück mit Eektronik, Punk, Rock und zweischneidigen Balladen. Axel Pätz' (Hansa48) erstes Soloprogramm zieht große Kreise. So war er im Januar Gast bei Mathias Richlings Satire Gipfel und erhielt für Oktober eine Einladung in Ottis Schlachthof. Aus Sicht des Familienvaters gibt er Ratschläge zu Ernährung und Umwelt, hat Tipps für den Umgang mit eigenwilligen Kleinkindern, liefert Erfahrungsberichte zur fachgerechten Lagerung von Leichenteilen sowie dem Umgang mit düsteren Obsessionen. Dabei begleitet er sich selbst auf Piano, Akkordeon, Concertina und Eierschneider. Im Lulturladen Leuchtturm präsentiert Remember Oldies aus den 60er und 70er Jahren. Und ins Lutterbeker kommt das Duo Kratschkowski aus der Ukraine. Seit 2006 lebt das Musikereehepaar in Deutschland. Beide spielen Akkordeon auf furiose Weise.

Bereits um 11 Uhr findet am 14.3. im Kieler Schloß das 6. Philharmonisches Konzert mit Werken von Briten, Korngold, Delius und Debussy statt (Wiederholungt am 15.3.). Beim 1. Kieler Jazz Slam am 15.3. im Statt-Café sind drei der erfolgreichsten norddeutschen Slam-Poeten zu Gast, die in einem kurzen Performanceblock gemeinsam mit dem Statt-Quartett einen kleinen Schnupper- und Minislam auf die Bühne bringen. Jeder Vortrag hat ein Zeitlimit von sieben Minuten, das Publikum ist die Jury. Attila Vural (Prinz Willy) ist ein Zürchicher Sologitarrist, seine Musik eine gut abgestimmte Mischung aus Jazz, Latin und Rock. Die sechs Musiker Brennholz Bluesband aus Kiel stellen im KulturForum ihre neue, mittlerweile siebte CD vor - »...und den Adler kümmert's nicht«. Und in der Großen Freiheit in Hamburg geben Tocotronic ein Zusatzkonzert zwecks Vorstellung ihrer neuen CD »Schall und Wahn« (15.3.).

Rainer von Vielen aus dem Allgäu präsentiert am 17.3. in der Schaubude die CD »Milch & Honig«. Einmal im Monat gibt es im Blauen Engel eine neue Konzertreihe - Klassik-Cocktail, in der das matrix-quartett einen Mix aus Klassik, Jazz, Pop und Weltmusik vorstellt. Und allen Reisewilligen sei das Konzert von LéOparleur im Hamburger Knust empfohlen, wo die Band aus Straßburg ihr neue Album »aut du Rêve« (LéOprod/Broken Silence) vorstellt - eine frische, vielfältige Mischung aus Punk, Rock, Ska, Klezmer, Dub, Cumbia, Chanson, Flamenco und Pop.

Während Adolar und Grand Griffon am 18.3. in der Schaubude härtere Musik wie Emorocik spielen, gibt es im Prinz Willy akustischen Psychedelic-Pop auf dem Konzert von Kev Fox zu hören. Eintritt frei.

Dem Mittelalter-Rock zugeneigt sind Saltatio Mortis und Feuerschwanz (Pumpe, 18.3.)

Dreimal Rock'n'Roll und Punkrock gibt es am 19.3. in der Pumpe zu hören - die Höllenhunde und V8 Wixxxer vs Ben Gun. Ebenfalls Rock, aber noch ein bißchen härter mit einer Prise Ska garniert, spielen Cut my Skin aus Berlin in der Schaubude. Im Weltruf laden Bratze (Audiolith) zu einer Release Party ihres Albums »Korrektur nach unten«. Im Anschluß geben Friska Viljor aus Schweden ein Konzert. Ins Prinz Willy kommt die Laborinsel. Zwei Freaks mit einer Gitarre und zwei Stimmen verbinden akustischen HipHop mit dem Songwriting - rau, rotzig, kritisch, rebellisch, sanft und melancholisch. Und im Lutterbeker gibt es das besondere Konzert des Abends. Hosoo ist Meister des Kehlkopfgesangs, der aus der Mongolei kommt. Sein Großvater war Sänger, einer der ganz Großen der Westmongolei. Hosoo hat bereits im Alter von sieben Jahren die Kunst des Obertonsingens, auch Höömii genannt, gelernt. Das besondere daran ist es, ein einzelner Mensch schafft es, mehrstimmig zu singen. Seine Ensemblemitglieder von Transmongolia stammen alle aus dem Altai-Gebirge (19.3.).

Noch mehr Livemusik gibt es am 20.3. Die Space-bar (Gutenbergstr.40) feiert ab 16 Uhr ihren fünften Geburtstag. Das station to station gratuliert herzlich. Das Kneipenkollektiv der Hansa48 präsentiert die Rockoper The Flying Saucer Circus. In den Roten Salon der Pumpe rockt Jan Hegenberg, der mit Songs wie »Warcraft 3«, »Du Sau!«, »Haare« und natürlich »Die Horde rennt«schon einmal in Kiel war. Das Motto der Schaubude an diesem Abend lautet »Perform!Transform! Die Queerparty!«. Zu Beginn spielt You Should Know Me Better aus Berlin und Kiel. Die Hansa48 lädt zu We've got the saucers and you suck. Die Kenner wissen sicher Bescheid, der Rest kann sich überraschen lassen. Im Statt-Café präsentiert der 25-jährige Singer/Songwriter Christian van't Hoen aus Aachen seine erste Soloplatte, nachdem er zuvor mit dem us-amerikanischen Blueser Jon Dee Graham auf Tournee war. Melancholische Harmonien und eine Vielfalt von Picking Techniken. Eintritt frei. Irisch wird die Nacht in der Räucherei. Zum St. Patrick's spielen Ballynacally aus Nordfriesland, Tween Bottles aus Kiel und Selkie aus Zuidhorn in den Niederlanden. Die Selkies sind Seehunde, die unter die Menschen gehen. In ihren magischen Fellen liegt die Macht zurückzukehren zur Seehundgestalt und zum Meer. Und zum Abschluß des Abends präsentieren die Gastgeber Erik Frotscher und Andreas Köpke zusammen mit Keike Faltings ein neues Projekt, Tween Bottles. Und auch im Prinz Willy gibt es Livemusik zu hören. Zeno ist Sänger, Gitarrist und Songschreiber. Seine Songs entstehen durch musikalische Assoziation. Eintritt frei (20.3.).

Jo Snyder aus Kanada ist die Sängerin und Gitarristin der melodiösen Punkrockbands Sixty Stories und Anthem Red. Am 21.3. ist sie bereits um 16 Uhr im Subrosa solo zu Gast. Um 17 ist in der Musikschule Allegro (Boninstraße 30a) ein Konzert für zwei Pianos zu hören. Yanyun Gao aus China und Sabine Koch aus Kiel spielen Originalkompositionen von Auric, Infante, Arensky und Milhaud. Werke, die original für zwei Klaviere komponiert wurden, muß man lange suchen. Fündig wird man dann hauptsächlich bei Komponisten ab dem 20. Jahrhundert. Wegen Platzmangel ist eine Voranmeldung erforderlich (Tel. 673467, www.ms-allegro.de). Ins Prinz Willy kommen Vertreter der Antifolk-Tradition - Good Weather Girl aus London. Eintritt frei. Und in der Alten Meierei am See in Postfeld eröffnet Steven Finn mit  Acoustic Slide Guitar, Mundharmonica und Tap Shoes das vierte Springtime Blues Festivals.

Am Blauen Montag (22.3.) spielen Robert Carl Blank & Band aus Hamburg im Blauen Engel. Seine Songs sind eine Melange aus Pop, Rock, Soul und Folk, seine musikalischen Seelenverwandten John Mayer, Ryan Adams, Damien Rice und Marc Cohn.

4tune (Landesbibliothek, Sartori & Berger Speicher, 24.3.) ist ein A-cappella-Quartett aus Finnland. Besuch aus Brooklyn in New York kommt ins Prinz Willy, der in der Anti-Folk-Tradition stehende Singer-songwriter Dan Costello. Eintritt frei. Craved (Pumpe, Roten Salon) lieben die handgemachte Musik. Inspirierend.Im Statt-Café spielt das Relenberg Big Band der Musikschule Kiel. Eine swingende Rhythmusgruppe, fetzige Blechbläser, quirlige Saxophone, Jazzsolisten, ein bißchen Gesang und kunstfertige Arrangements. Eintritt frei. Härter ist die Musik von Marulk (Schaubude) aus Schweden und Overdrive Sensation aus Kiel. Im weitesten Sinne Rock der 70er Jahre.

Blutrünstige Vampire, Killerspinnen und Monster - willkommen in der Welt von Chris Raven und CJ The Ghost Kid, den Bionic Ghost Kids (Schaubude, 25.3.). Als Vorgruppe ist Team Deathmatch angekündigt. Nur mit Gitarre und Piano präsentiert Kira im Prinz Willy ihre Songs. Eintritt frei.

Auch am 26.3. ist das Konzertangebot groß. Ukulele Inferno aus Göttingen reicht im Weltruf Popwave Perlen der 80er Jahre. Schickes Handy oder hippe Handtasche? Pah! Londons Szenegänger haben ein Mini-Instrument namens Ukulele zum neuen In-Accessoire erkoren. Von Klassik bis Britney Spears schrammeln sie alles auf der skurrilen Schrumpfgitarre. Bei Binoculers (Prinz Willy) handelt es sich um das Soloprojekt von Nadja Rüdebusch, Sängerin und Gitarristin der Hamburger Indiepop Band Emmy Moll. Minimalistische aber vielseitig instrumentierte Songs. Eintritt frei. Desweiteren spielen Armstrong, die eine neue CD dabei haben, und The Bad Days in der Schaubude, der Gitarrist Martin C. Herberg, der seine musikalische Laufbahn als Mitglied verschiedener Rockformationen in den 60er Jahren begann, in der Hansa48 und Wolf Maahn & Band mit einer Mischung aus wild treibenden Rocksongs, Reggaegrooves, Soul, Country- und Bluesballaden in der Räucherei (26.3.).

Am 27.3. kommt der 29jährige Radikalpoet Weiherer aus München ins Prinz Willy, die Pink Floyd Tribute Band Speaktome in die Räucherei, um einen umfassenden Ausschnitt aus der gesamten Schaffensperiode von Pink Floyd zu präsentieren, Torfrock in die Kellinghuser Ulmenhofschule und der Kieler Popchor De Kila Sunrise ins Savoykino in Bordesholm.

Zeitlos schönen Gitarrenpop und Folk sowie ausladenden Streicherarrangements bietet Aaron King aus Großbritanien am 28.3. im Prinz Willy. Eintritt frei.

Die Herren von der Stadt (Blauer Engel, 29.3.) machen deutschsprachige, melancholische, elektronische Musik. Zuhören? Abfeiern? Beides ist erwünscht. Taste of Blue sind Gäste im Statt-Café. Mit spielerischer Leichtigkeit und Improvisationsfreude bewegen sie sich zwischen verschiedensten Stilen nach dem Motto »In Groove we trust«. Diesmal spielen Hammond-Organist Stephan Dettmers und Schlagzeuger Björn Lüdke mit einem Überraschungsgast. Und in der Alten Meierei am See in Postfeld gibt es einen einem Streifzug durch die Geschichte der Blues-Mundharmonika mit Dieter Kropp zu hören.

Geballte Weiblichkeit und eine stilsichere Ein-Mann-Band - die McSingers präsentieren am 30.3. bei »Jugend kulturell« im KulturForum Vokaljazz mit der Spielfreude einer Jamsession.

Und am 31.3. kann man noch einmal härtere Musik in der Schaubude hören. Es spielen No Shame aus Finnland und Alert Punk. Im Prinz Willy dagegen geht zarter zu, wenn Emaline & The Emboldened Wanderlust aus Schweden Folk und Indiepop anstimmen. Eintritt frei.

Das station to station wünscht allen einen blühenden Frühling.

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